vierzehntes Capitel. 76;
ich dieses Gcburtsglied sv wenig krumm, als ichschwarz finden kann was weiß ist. Gleichwohl so,derte dieser wunderbarliche Patient mit Ungestümgeradmachende Mittel. Nachdem ich alle Künstemeiner armen Beredsamkeit vergebens bey ihm ver«schwendet hatte/ sich ich endlich keinen andern Wegübrig / als ihm schlechtweg zu gestehen das Geburts-glred sey krumm / und ihm nebst äußerlichen Bähun-gen Arzneyen zu geben seine Einbildungskraft zu er-heitern. Nach einigen Wochen verdeutcte er mir /nun sey alles ziemlich gerade.
Man ficht aus diesen sehr sparsam angeführten Bey-spielen / wie die entfernten Ursachen in dem Alter / indem Geschlechte/ in dem Temperamente/ in gewis-sen Seltsamkeiten der Natur / und in der schon feh-lerhaften Beschaffenheit des Körpers und der Seeleeinen Stvf finden/ der mit ihnen vereinigt vielerlei-Krankheiten wirkt.
XV. Capitel.
Von den Rräften in dem Menschen die diesenzahlreichen Ursachen seiner Rrankheitenwiderstreben.
^er erhabene Jude Moses Mendcls Sohn will /daß wir dafür sorgen unsern körperlichen Gliedmas-sen eine dauerhafte Härte zu verschaffen / damit stenicht allzuzerbrechlich dem geringsten schmerzhaften