Mit Stillschweigen wollen wir den Ursprung unddie Quellen dieser schrecklichen und allgemeinen Ver-wüstung übergehen; Sie nicht an die Wunden er-innern, welche der Stuhl des H. Petrus seinemVolke selber geschlagen, und noch die Füsse küsi.sen, die dasselbe in diesen Abgrund gestossen haben«.Die tiefe Verehrung, welche wir beständig gegendas geistliche Oberhaupt der christlichen Welt in un-sern Herzen getragen; ein geheimer Trost, gewis-sermaassm der Glorie theühaft worden zu seyn, dieauf das ganze römische Volk eine»! Widerscheinder Ehrenbezeugungen ausgoß, die von allen Welt-theilen diesem H. Stuhl jederzeit erwiesen wurden;und das Vergnügen zu sehen, wie noch bis aufunsre Zeiten die mächtigsten Könige der Erde sichwillig bezeigten, den allgemeinen Vater der Kirchemit ihrem Gehorsam zu ehren, und mit Wohltha-ten zu überschütten; alle dieses hat uns bisher denMund geschlossen, unsre Seufzer, um Hülfe inunserm Elend, zu erheben. Itzt aber, da wir se-hen müssen, wie der R. Stuhl, einmal so herrlich,in unsern Tagen so gänzlich verlassen und geringgeachtet wird , daß, ich will nicht sagen Königeund Fürsten, sondern bald jeder Privatmann, der-Päpste und aller ihrer Römer spotten; itzt da wirwissen, daß die Schätze aller fremden Nationen,theils schon für uns verschlossen sind, theils näch-stens solches seyn werden : So erheischet die näm,iliche Ehrfurcht, die wir bisher gegen E- Heiligkeitdurch unser Stillschweigen bezeugt, daß wir einmal
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Buch
Von einer Reformation in Italien : oder von den Mitteln, die gefährlichsten Missbräuche und die schädlichsten Gesetze dieses Landes zu verbessern / [Karl Antonio Pilati]
Seite
126
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