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Unterdrückung der Regierung sowohl als der gros-sen Grundherren insbesonderö, frey und gemächlichda leben kann. Denn wer wird sich selber, und ohneNoth eine ganze Nachkommenschaft, unglücklich ma-chen wollen? — Zu dem Ende müssen Sie Vor-trachtung thun, daß der Landmann seinen Produck-ten einen Ausweg finde, und solche für einen nichtallzugeringen aber doch massrgen Preiße losschlagenkönne. Denn, gleichwie allzuniedere Prerße denMuth des Anbauers niederschlagen, der sich undden seinigen mit der Arbeit seiner Hände nicht dienöthigen Bedürfnisse verschaffen kann; so drückenhingegen übermässige Preiße alle andern Stände,richten die niedern wirklich zu Grund, und ziehenzuletzt durch den gewohnten Cirkel den Ruin desLandmanns selber nach sich. Befördern Sie sogardie Ausfuhr unsrer Landsproduckte in die Ferne.Bedienen Sie sich der beyden Ihnen unterworffenenKüsten, und machen Sie, daß, statt fremder, dieSchiffe Ihrer treuen Unterthanen diese Meere de-ken; und sie darin» eine neue Quelle des Erwerbesfinden.
Demüthigen Sie auf alle Art die Grossen, undsichern Sie den gemeinen Mann vor ihren Pressun.gen, ihrer geheimen und öffentlichen Rache; vorihrem Geltz und dem schändlichsten Wucher, wo-mit Sie der Armuth Lebensrnittel verkaufen oderhaar Geld vorstrecken; retten Sie das nackte Elendvor ihrer Grausamkeit im Eintreiben unerschwing.licher Grundzinse.