eines Hrn. Gellerts sind, der Professor auf der,r Universität in Leipzig, und ein verehrnngswürdi-„ ger Mann war, der eS verdienet, daß der Ruhm,2, den er sich durch seine Schriften erworben hat,„ ausgebreitet werden. Wenn diese ^Übersetzung„ meinen Landesleuten einiges Vergnügen macht,„ und sie von demjenigen überzeuget, was ich oben„ gesagt habe, so werde ich dadurch genug belohnt„ seyn. » Vermuthlich wird Ihnen diese ganzeStelle unbegreiflich seyn, noch unverständlicher aberwerden sie die Nebersetzung selbst finden: .
Sie werden auf dem Titel die Worte „ In Tos-„ carifch- poetischer Prose» bemerkt haben: Ichwurde auch nicht wissen, was das ist, wenn derHerr von Fraporta nicht in feiner Vorrede dieUrsachen angezeigt hätte, warum er die poetischeProse ausgewählt, und wodurch er diese Prosepoetisch gemacht hat. „Ich habe, sagt er, mit„ Vorbedacht diese Übersetzung in Prosa geschrie.s; ben, ungeachtet das Original in Versen ist, um„ damit man das Rohe und Harte, welches bey„ Reinien und Sylbenmaaß nie auszuweichen ist,„ destoweniger verspühre» (ich schreibe genau seineWorte aus): „Damit aber dieselbe doch einiger.„ Massen poetisch seye, habe ich gesucht, selbige,„ so viel mir möglich und erlaubt war, durch poe-„ tischeEinfiechtungen (Siemüssen selbst sehen, was„ das ist) angenehm und harmonisch zu machen. *)
*) Der Verfasser giebt hier zur Probe die Nebersetzung-er Fabeln vorn Aeisig und Chloris, wo wirklich die