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schen Freistaaten meinen einzigen Band zusammenzudrängen. Der geniale Historiker, der inseinem größern sechszehnbändigen Werke über die ita-lienischen Freistaaten eine der bedeutendsten Leistungender modernen Geschichtschreibung gegeben, unternahmes in dieser gedrängten Kürze ein neues auszuarbei-ten , in dem er jedoch nicht einen Auszug aus jenergroßen Arbeit, sondern vielmehr eine ganz neu ge-schriebene Geschichte lieferte. So hat er diese Ge-schichte in zwei Zungen („in zwei Sprachen freierMänner") behandelt, und in dieser neuen Darstel-lung, von der wir durch Hrn. Bruckbräu eine gelun-gene Uebersetzung erhalten haben, besonders die Volks-entwickelungen der verschiedenen italienischen Staaten
in Bezug auf die Freiheit ihrer Institutionen hervor-treten lassen.
Im Verlagscomptoir in Grimma ist er-schienen: Feldblumen. Zwei Novellen vonIda Frick. Es ist dies, wie die Verfasserin sagt,ihr erster selbstständiger Versuch, obgleich sie früher,freilich mit Weglassung ihres Vornamens, um „ihrGeschlecht nicht zu verrathen, wegen der Vorurtheile,die man gegen das Weib als Schriftstellerin hat"für mehrere Journale gearbeitet. Nach reiflicher Ue-berlegung aber hat die Verfasserin vorliegendemWerke ihren Namen vorgedruckt, weil sie, wie sie inder Vorrede sagt, einsah, „daß die Leser, wie auch
die unerbittlichen Wundärzte der Literatur, die Re-censenten , mit ihrem Erzeugniß weiblicher Phantasienachsichtiger umgehen möchten, als mit einer ver-schleierten Amazone." Der erste vorliegende Bandenthält zwei Novellen „Joh anna Schorn" und„die Familie von Felsing", und bezeugender Verfasserin lebhafte Phantasie, und zuweilenrecht fließende Darstelluugsweise. Man soll aber 'über Knospen nicht urtheilen, sondern die Blütheerwarten, und so enthalten wir uns jedes wetternUrtheils über diese knospenden Feldblumen, wünschender Verfasserin aber etwas mehr Freiheit der Be-handlung und einen correctern, fließendem Styl.Druck und Ausstattung ist mittelmäßig.
Säcrrlar-Schriften -er Buch-rnckerkunst.
Im Verlage des Unterzeichneten sind erschienen und in allen Buchhandlun-gen zu haben:
Deutsches Lied
zur
vierten Säcular-Feier
LvVLissLirus rLSVLS
für
Sopran, Alt, Tenor und Baß
mit Chor
(oder für eine Singstimme mit Pianosorte.Begleitung),gedichtet von
». V*",
in Musik gesetzt von
C. A. N e i ß r g e r,
Königl. Sachs. Kapellmeister.
ikrels 4 Vr.
In diesem deutschen Liede sind die poetischen Talente eines jungen Typo-graphen niedergelegt, die, unterstützt von dem berühmten Compositeur, nächst eineransprechenden Ausstattung, ein harmonisches Ganzes bilden.
Kurze Geschichte
der Leipziger
Birch-ruckerkunst
im Verlaufe
ihres vierten Jahrhunderts.
Einladungstchritt
der Universität Leipzigzu der bei der
vierten Sacularfeier der Buchdruckerkunst
von ihr
veranstalteten Feierlichkeit
durch den dermaligen Decan der philosophischen Facultät
Pros. Friedr. Ehr. Aug. Hasse.
Aus dem Lateinischen übersetzt.
Nebst einigen xylographischen Beilagen,
gr. 8. brosch. Preis 8 Gr.
Dem größern Publicum wird in gegenwärtigem Schriftchen eine klare undbündige, aber möglichst vollständige Geschichte der Buchdruckereien und Buchhand-
lungen Leipzigs, vorzüglich in dem letzten Jahrhundert, nebst einer Schilderungder Leistungen der vornehmsten Anstalten dieser Art in der Gegenwart geboten.Niemand wird dasselbe unbefriedigt aus der Hand legen. Die beigegebenen Facsi-miles und die äußere Ausstattung gereichen demselben gewiß zur Zierde.
_B. G. Teubner.
Bei I. F. Hammerich in Alto na ist erschienen und in allen Buch-handlungen zu haben:
IM
Neunzehn Griebe über Iudenthum.
Als Voranfrage wegen Herausgabe von „Versuchen" desselbenVerfassers „über Iissroel und seine Pflichten"
von
DenUstel (S.R.Hirsch, Großh. Oldenburg. Land-Rabbiner),gr. 8- (7Z V.) 1836. broch. 16 Gr.
,2 ->in Versuche
Jissroels Michten in der Zerstreuung.
Zunächst
für Iissroels denkende Jünglinge und Jungfrauen
von dem
Verfasser der „Neunzehn Briefe" re.
(Erste und zweite Lieferung.)gr. 8. 20 Bog. — 1837. — broch. ü 16 Gr.
Diversion eines Christen im Freiheitskarnpfe-er Ju-en.
Von
Friedrich Clemens,gr. 8. 1 Bog. — 1835. — Geheftet 3 Gr.
Salomon, Dr. Gotthold, Briefe an Herrn Dr. und ProfessorHartmann zu Rostock, über die von demselben aufgeworfeneFrage: Darf eine völlige Gleichstellung in staatsbürgerlichenRechten sämmtlichen Juden schon jetzt bewilligt werden? gr. 8.(4 B.) broch. 8 Gr.
Dessen: A. Th. Hartmann's neueste Schrift: „Grundsätzedes ortho-doxen Judenthums" mit Beziehung auf die Frage: „Darf einevöllige Gleichstellung in staatsbürgerlichen Rechten sämmtlichenJuden schon jetzt bewilligt werden?" in ihrem wahren Lichte'dargestellt. Zweites und letztes Sendschreiben, gr. 8. broch.(5-z B.) 12 Gr.