Lehren. rr
oder die vorschützen, sie wissen nicht, wasLugend und nicht Tugend seye, und einmVerwand suchen, sich derselben zu entzie-hen.
Sie wohnet in unseren Herzen: sie giebtsich uns so deutlich zu erkennen, daß alles,was nicht Tugend ist, derselben weder gleichnoch ähnlich ist.
Man kan sich fast in allen Dingen diesesLebens betriegen; wir sehen in den meistennur einen schwachen Schimmer, nur einenSchein der Wahrheit, aber in Ansehender Tugend und des Lasters, des Gutennnd des Bösen können wir niemahls irren.Was wären wir ohne dieses Licht, dasuns nicht verläßt? Wir würden nicht alle-zeit von weisen Leuten geleitet, und wowürden sie die Räthe, die sie uns geben,anderftwo hernehmen, als aus ihrem Ge-wissen , das sie allen denen ohne Unterscheidgiebet, die dasselbe genug lieben, um esRaths zu fragen?
Die, die so viel über das Gute und Bö-se stveiten, sind nicht weit entfernet Böseszu thun: sie suchen nur die starke Stimmezu schwächen, die ihnen ohne Unterlaß zu-ruft : Thut Gutes, und meidet das Böse.
Es ist mit diesen ursprünglichen Gesetzennicht so beschaffen, wie mit denen, die die be-sonderen Rechte der Menschen ausmachen,B Z die