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punet ist, nicht nur die Bestimmung hat,die wir ihm geben; und daß er, um seinenvorneiimsten Zweck zu erlangen, nothwen-dig ein wenig zum Vortheil anderer beytra-gen muß: Die Menschen tragen zu diesemDienste der Gesellschaft bey, ohne es zuwissen; aber es ist nichts destoweniger emVerdienst.
Diese nothwendige Folge ist die Ursache,daß viele Leute gelinder sind, als es dasWohl der Gesellschaft, das sie in Absicht ha-ben, erfordert: Man kau gelinde seyn, und! man soll es in vielen Stücken seyn, da kei-ne Verwirrung zu fürchten ist; die Vernunftl will es, und die Gesellschaft fordert es vonuns. Man erduldet die mit Ungedult, dienichts verziehen, und alles tadeln; aberder Nutzen der Tugend erlaubet uns nicht,alles zu dulden: Die Gesellschaft würde zuviel verlieren, ivenn man das Gute undBöse gleich halten sollte.
- Wilde Wasser haben keinen Pamm, dersie aufhalten kau; es ist nichts in dem Le-ben, das nicht vonnöthen habe, einge-schränkt zu werden: man lebt nicht in denTag hinein, man weiß, was man waget;wer klug ist, überschreitet nicht gewisse, Schranken.
Leute, die keine Schranken halten, sind! gefährlichDie schätzbarste Gabe der Men-
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