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I. Zeitalter der Kirchentrenmmg.
den besten; nicht nur aus katholischen Ländern, sondern selbst ausprotestantischen strömte der Adel ihren Schulen zu. Männer, welchedie Kirche tödtlich haßten, und sie ihr Leben lang verfolgten, wieVoltaire, der selbst bei den Jesuiten erzogen worden war, geben derFähigkeit und dem Eifer der Patres das glänzendste Zeugniß. Ihrein reißender Schnelligkeit zunehmenden Erziehungsanstalten, warenzugleich die Pstanzschnlen des Ordens, indem sie ihnen Gelegenheitverschafften, tüchtige junge Leute zum Eintritt in die Gesellschaft zubewegen/'
Soweit beantwortet einer der ersten Geschichtschreiber unsererZeit, Gfrvrer, die oben gestellte Frage. Aber die Antwort istkeine ganz genügende. Die Methode, „die Vereinigung von Wissen-schaft und Eifer, von Studien und Ueberredung, Pomp und Castciung"wie Ranke sich ausdrückt, der „Fleiß," die „Weltklugheit," der„Anstand" — alle diese Dinge haben sich auch wohl an andern ge-sunden: aber der Geist, von dem Alles dieß ausging und getragenwar, der tiefere Grund der außerordentlichen Wirksamkeit des Jesuiten-ordens, war kein anderer, als die durch Jgnatius mächtig erneuerteGlaubenskraft, das unbedingte Gottvcrtraucn, die flammende Gottes-und Nächstenliebe, welche die Mitglieder des Instituts beseelte.Wer das Wehen dieses Geistes nicht anerkennt, wird sich vergebensmühen, die wunderbare Erscheinung des Jesuitenordens vollständigbegreiflich zu machen.
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Mrl'Z V. Ende.
In Estremadura in der Vera von Placcncia, die den Ruf ge-sunder Luft genießt, in der Mitte von Baumpflanznngcn, die vonfrischen Quellen und Bächen vom Gebirge belebt sind, liegt dasHiervnymitcnkloster Inste, das damals aus zwei Klostergebäuden undeiner Kirche bestand, an dem Abhang eines Hügels, der es vor denNordwinden schützt, in vollkommener Einsamkeit. Dahin hatte sichder Kaiser sogleich nach seiner Ankunft in Spanien begeben.
Alan dürfte nicht glauben, daß er ein Klosterbruder gewordensei. Er wohnte nicht in dem Kloster, sondern an der Kirche warihm ein eigenes Haus erbaut; unfern davon waren Wohnungen fürseine Dienerschaft eingerichtet, die noch den ganzen Apparat einerregelmäßigen Hofhaltung darstellte. Auch ist ein Irrthum, anzunehmen,daß er aller Theilnahme an den Geschäften entsagt habe. Mit seinem