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HI. Zeitalter Friedrichs des Großen.
Bästen eingeengt, bald in Noth geriet!), kam man in die traurigsteLage. Am 3. Juli, als viele der Genügen und namentlich HerzogKarl schon von schmählicher Kapitulation redeten, schlug sich Gustav,freilich mit großem Verluste, aber doch tapfer und glücklich durch,und entkam mit der Flotte nach Swenskasund. Wenige Tage nachher(9. Juli) griff der Prinz von Nassau mit der russischen Schecren-flotte die Schweden auch in Swenskasund an, erlitt aber nun seiner-seits außerordentlichen Verlust. Fünfundfünfzig Fahrzeuge und 700Kanonen waren die Beute der Schweden.
Nach diesem Siege war Gustav's Ehre gerettet; er konnte Frie-den suchen, den sein Land bedurfte; der Krieg konnte ihm nun keinewesentlichen Folgen mehr gewähren, da alle früheren günstigen Con-juneturcn in den Verhältnissen sich geändert hatten. Am 14. Augustward der Friede von Wärclä auf dem stutus guo der Gränzen vordem Kriege geschlossen.
Es war kein Wunder, daß nach dem, was vorgegangen war,der Adel sich nach dem Frieden von Wärclä gegenüber dem Königenicht mehr auf dem Standpunkte des Rechts, sondern dem der Ge-walt betrachtete.
Im Januar 1792 hatte Gustav noch einen Reichstag ausge-schrieben, um mit den Finanzen in etwas bessere Ordnung zu kommen,aber wieder fand er Hinderungen in allen seinen Tendenzen. Am24. Februar hob er den Reichstag auf; am 16. März nachher ver-wundete ihn Joh. Jak. Ankarstrvm auf einem Maskenbälle imOpcrnhause zu Stockholm tvdtlich durch einen Pistolenschuß. Am29. März starb Gustav III. Gustav konnte noch Anordnungen wegenseines Nachfolgers treffen. Die Partei des Mordes gewann keineFrucht ihrer That, sondern verdienten Untergang.
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Auchebmg des IMiülMdms.
Der materialistische Zeitgeist des 18. Jahrhunderts hatte denKirchenglaubcn untergraben und den beschränktesten Häuptern, welcheKronen trugen, die Ueberzeugung aufgedrungen, daß sie seiner sichbedienen müßten, wenn die Kabinetskünstc mit Erfolg getrieben, unddie für das Bestehen der Staaten unentbehrlichen Geld- und Militär-kräfte in Schwung gesetzt werden sollten. In Folge dessen warenalle katholischen Hauptstaaten Europa's unter die Leitung von Mi-nistern gekommen, welche durch französische Weltbildung mit der mo-