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IV. Zeitalter der Revolution.
der Gironde alle auf dem Platze waren, von den anderen Unent-schiedenen fehlten manche; denn als sie fürchteten, daß die Mehrzahldoch für herbe Entschlüsse sein werde, wollten sie ihre Namen beider Abstimmung lieber nicht betheiligcn lassen, um nicht, wenn siefür den König stimmten, von der Bergpartei verfolgt, wenn sie gegenihn stimmten, später einmal bei Aenderungen, die sich nicht vorhersehen ^
ließen, als Königsmörder bestraft zu werden. Wer es möglich machenkonnte von diesen Leuten ward krank; wer eine auswärtige Commissionvom Convente erhalten hatte, reiste schnell ab; wer schon in Commissionabwesend war, verzögerte die Rückkehr. Es fehlten so circa 30 Mit-glieder, die, wenn sie gekommen wären und zu Gunsten des Königsgestimmt hätten, gerade die Entscheidung für ihn herbeigeführt habenwürden.
Am 16. Januar sollte nun die Abstimmung beginnen über diedritte und entscheidende Frage, und schon am frühen Morgen warder patriotische Pöbel in dichten Massen um das Versammlungslokalgedrängt. Aber die Girondisten wußten Aufschub zu bringen, wodurchsie diesen Pöbel, der den ganzen Tag in Hunger und Kälte auf dieEntscheidung harrte, vollends wüthend machten. Sie schlugen vor, ^
nicht die absolute Majorität solle die letzte Frage entscheiden, sonderndie zwei Dritttheile müßten sich wenigstens zusammenstimmend finden,wenn die Abstimmung gelten sollte. Dieser Vorschlag veranlaßteeine lange Debatte, und erst Danton's (der eben aus den Nieder-landen zurückgekehrt war) gewaltige Stimme drang durch und erreichte,daß die absolute Mehrheit auch über diese Frage entscheiden solle.
Ja! er setzte nun, von der Ungeduld der Masse getragen, durch, daßdiese Sitzung permanent sein solle, bis die Abstimmung zu Endegeführt sei. Und so begann sie endlich, diese letzte Abstimmmnng umacht Uhr des Abends am 16. Januar. Jedes Mitglied des Konventsward einzeln aufgerufen und mußte sich erklären über die Strafe,die der König haben solle. Der Haussier rief Departement für De-partement auf und forderte dessen Deputirte namentlich einen nachdem andern auf, laut und vernehmlich auf der Tribüne ihre Sentenzzu Protokoll zu geben — und diese Abstimmung dauerte mit ihrenFörmlichkeiten, und weil selten ein Depntirter sich rund und einfacherklärte, fast jeder seiner Sentenz noch Klauseln anhing oder anhängenwollte und endlich, weil auf die Abstimmung influirende Mittheilungennoch vom spanischen Gesandten und von des Königs rechtlichen Bei-ständen versucht wurden, vom 16. Januar Abends bis zum 17. spätAbends, ohne daß man auseinander ging, Nacht und Tag. Nur einzelne,