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schaltenden Senfbaumes gepfropft werden sollte, um ihmdie Dauer zu sichern, die er den Seinen in den Wortenverheißen hatte: »Siehe, ich bin bei euch bis an's(rüde der Welt«.
H 44. Sieg de? Christenthum? über die Herzen schon wäh-rend und sogar mittelst seine? Rumpfe? mit der Weil, undUerbreitung desselben schon durch das bloße Wort desheiligen Heilte? an? dem Wunde der Apostel.
Als das Christenthum zur Staatsreligion erhobenwurde, hatte es schon längst alle Schichten der Gesellschaftdurchdrungen und bei Weitem den größten Theil der da-mals bekannten Welt erobert. Mitten im heißesten Kampfegegen den äußern und innern Feind schritt es still aberunaufhaltsam in seinem Siegesläufe fort, und es erfülltesich, was der Herr gesagt hatte: «Setze dich zu mei-ner Rechten, bis ich deine Feinde zum Sche-mel deiner Fuße lege. Wie Thau aus demSchooße der Morgenröthe kommt zu dirjunge Mannschaft. Der Herr hat geschworenund wird ihn nicht gereuen: Du bist ein Prie-ster ewiglich nach der Ordnung Melchisedech's«(Ps. t09). »Dafür daß seine Seele gearbeitet,wird er schauen, und satt werden; darum willick ihm sehr viele zu Theil geben, und erwird den Mächtigen Beute vertheilen; denner hat sein Leben in den Tod gegeben undist unter die Uebelthäter gerechnet; er hatdie Sünden Vieler getragen und für dieUebertreter gebeten« (Jes. 53, 1l. 12). DemBlnte des Erlösers und seiner Märtyrer entsproßtedas Leben der Welt. Gerade die Verfolgung war das