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Mitte des dritten die Kirchen zu Toulouse, Nar-donne, Alles, Clermont, Limoges, Tours undParis gegründet. Bald darauf erhoben sich schnell nacheinander die Kirchen von Marseille und Nantes, undaus der Synode zu Alles (314) erschienen auch Bischöfevon Rheims, Rouen, Vaison, B ordeaux u. a.O.In Trier, Metz und Cöln bestanden kirchlich geordneteChristengemeinden längstens schon gegen Ende des drittenJahrhunderts. Trier, die Hauptstadt des belgischen Gal-liens, Lieblingssitz der spätern römischen Kaiser und Statt-halter, die mit Rom wetteiferte, und unter Andern dengroßen Ambrosius, nachmals Bischof von Mailand,gebar, mußte namentlich seit Konstantin dem Großeneine sehr bedeutende Christengemeinde in sich schließen.»Einzelne Bekenner Christi mögen sich schon seit Ende desersten und Anfang des zweiten Jahrhunderts unter derBevölkerung gesunden haben, und seit Ende des zweiteneine wirkliche Gemeinde daraus erwachsen sein. Nur findetsich Zuverlässiges nicht vor Ansang des vierten Jahrhun-derts, wo ein Bischof der Stadt Agrötius oder Agri-rius nebst seinem Exorcisten Felix auf dem Concilezu Alles (314) anwesend ist. Er braucht nicht der Erstein der Reihe der trier'schen Bischöfe zu sein, nur ist er dererste historisch erweisbare. Alles vor ihm, sowohl die an-geblichen Gründer dieser Kirche, Eucharius, Balerius,Maternus, als die 23 zwischen ihnen und dem Agrö-lt us aufgezählten Namen, fällt der Sage anheim". *Ungefähr um dieselbe Zeit erhoben sich auch die Kirchenvon Tongern, Speier und Mainz.
»Jenseits des Meeres in Britannien war der Ein-
'' ReNberg, a. a. L. L. 180 .Einfuhr, d. Christenthums, l.
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