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fluß der Druiden (einheimischen Priester des keltischenHeidenthums) gewaltsam unterdrückt und (wie in Gallien)durch römische Mythologie und Cultur ersetzt worden.Auch hier bewährte sich die umbildende Kraft des Christen-thums. Vergeblich ist zwar das Streben der anglikanischenKirche auf den Grund späterer Zeugnisse des Eusebiusund Thcodoret, den Apostel Paulus das Christenthumin Britannien verkünden zu lassen. Zu gern möchte manihrem Episkopate einen Apostel qn die Spitze stellen. Si-cher aber entstanden, durch römische Militär- und Civilcolo-nieen begünstigt, frühzeitig christliche Gemeinden, vonwelchen am Anfange des dritten Jahrhunderts Tertullianund Origenes zeugen. Pedq der Ehrwürdige (Ver-fasser einer ausgezeichneten Kirchengeschichte seines Vater-landes England, zwischen dem siebenten und achten Jahr-hundert) behauptet, der britische Häuptling Lucius habeuon Eleutherius, Bischof von Rom unter MareusAntoninus, christliche Lehrer verlangt und erhalten. DieVerfolgungsedikte des Diocletion bedrängten auch die dor-tigen Gemeinden schwer (303). In dem heiligen Alha-nus erhielt die britische Kirche ihren ersten Märtyrer.Auf der erwähnten Synode zu Arles sah man bereits dreiBischöfe Britanniens, von Eboracum, London undLincoln.« *
Die Süddonauländer Roricum, RHLtien,Pindelicien finden wir schon im vierten Jahrhundertkirchlich organistrt und ihre Gemeinden der MetropoleAquileja, später, wenigstens im Osten, großensheils derProvinz Mailand zugetheilt. Die ältesten Kirchen be-
* Alzog, Universalgeschichte der christlichen Kirche. Sechste Aus-lage. Mainz 1855. S. 11t>.