Band 
Erster Theil.
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standen in jenen Gegenden zu Lorch (kisureaeum), Petau(ketsvio) in Stehermark, Augsburg.

§ 48. Die Gliederung des kirchlichenOrganismus.

Durch das ganze römische Weltreich, bis an bestenäußerste Grenzen, und im Osten weit darüber hinaus biszur Wiege des Menschengeschlechtes, war der christlicheGlaube verbreitet, als er endlich durch Konstantin denGroßen auf den Thron der Weltherrschaft erhoben wurde;und alle Christengemeinden in Asien, Afrika und Europabildeten Ein wohlgegliedertes Ganzes, das in naturge-mäßer stufengerechter Entwicklung seine verschiedenen Theileallmälig in engere oder weitere Kreise centralifirte undzuletzt für alle diese Kreise Einen Alles beherrschendenund leitenden Anfangs- und Mittel- und Endpunktals Haupt der ganzen christlichen Welt aus sich herausbildete. «Schon von den Aposteln wissen wir, daß aufihre Veranlassung einzelne Gemeinden mit einander inBerührung kamen, ohne jedoch in einer ordentlichen ge-gliederten Verbindung zu einander zu stehen. Der in derKirche wirksame heilige Geist, der jegliche Bedürfnisse derGläubigen anregt, vereinigte sie bald zu einem geistigenGanzen, und hieraus entwickelte sich eine entsprechendeäußere Verbindung zu Einem Körper, nicht nur in, son-dern auch außer der Diöcese. Die Verbindung entfernterGemeinden wurde nun immer enger und lebendiger, sodaß die Christen sich mehr und mehr als Glieder einesGanzen betrachteten. Clemens von Rom, Jgnatiusvon Antiochien, Polykarpus von Smyrnahaben bei mancherlei Veranlassung durch Briefe und Rei-sen aus die äußere Verbindung gedrungen, Irenäus und