und in die Welt der Erscheinung und Wirklichkeit tretenläßt, worauf dann unmittelbar in dem A s (Aß oder Eins)die sichtbare Einheit Beider in's Leben tritt. »Diese dreisind," um mit dem Herausgeber der oben angeführtenBlumenlese aus den Eddaliedern, Stu dach, zu sprechen,
»die lichtdunkeln Funkelsteine auf der Tiare des heidnischenkontikox maximu?, die Augen zerfetzt, nur Staub, ihrNamen eine Klangfigur, meinst angeschlagen, deren Tonentschwunden, das Schemen entseelt und unvernommen";aber im gothogermanischen Alterthum, möchte ich hinzu-setzen, doch bei Anhörung der Predigt vom Worte, dasim Anfang war und im Anfang bei Gott war, und durchdas Alles erschaffen ist (Jo. l, 1), noch eine dunkle Er-innerung an »die geheimnißvolle Zeitfolgc, in welcher dieHmir den Bur und das As sich aus der schaffendenGottheit entwickeln läßt, in der Seele der Lauschenden ^weckend", aus der sich die scharfe Ausprägungdes ariani scheu Irrglaubens bei den Gotheneinigermaßen erklären läßt.
8 52. Ueberdunklung dieses Urgrundes durch die sich daraufentwickelnde Vielgötterei. Die Götterwelt der altenDeutschen.
Der Eine allmächtige Schöpfer Himmels und der Erdeverschwand dem sinnlichen Menschen, wenn ihm die Ur- ioffenbarung nicht, wie dem israelitischen Volke, immerwieder von Neuem aufgefrischt wurde, allmälig hinterseiner Schöpfung, und diese drängte sich ihm nun alsGegenstand der Anbetung in den Vordergrund. Schon dieeben genannte Dreiheit der Edda, Nmir, Bur und A s,erscheint noch in der uralten'Lehre selbst als Schöpfungoder Geschöpf, denn über ihr liegt das Namenlose,