Band 
Erster Theil.
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allordnenden Gottheit, und schon sein Name mag ur-sprünglich mit »Gott« eins und dasselbe sein; wirdürfen nur, durch die Analogie von «Guelf« und »Wels«dazu berechtigt, das W mit einem G vertauschen oder demabgekürzten O d den Vorschlaglaut G voraussetzen und inderselben Weise wehen mit gehen zusammenhalten, sogewinnen wir für Gott denselben Begriff, den wir obenentwickelt haben, den Begriff der durch Alles hindurchgehen-den und damit Alles in Gang setzenden, allbewegenden,allbelebenden Kraft. Wir können indessen das Wort auchzu dem persischen kboäL halten, das, wie die Sprachfor-schung annimmt, durch Zusammenziehung aus guallLtu<i> so öatu8l der aus sich selbst Gegebene, aljo das Aus-sichselbstsein, das Absolute, im Sanskrit 8uEm) hervor-gegangen sein soll, * somit ganz dem Griechischen(tlleos) und (-rous), verwandt mit Fe« (tkeo),

(titliemi) und ckoa (llo), (äiöowi), ich setze,

ich gebe, sowie dem römischen äous, «livv8, 6iu8, womitdann wieder die deutschen Formen tio, nio, Uviseo, tuwoo,teut, teutisoli, deutsch zusammenhängen, entspräche undgleich diesen den Begriff des Gesetzten, Gegebenen, Uner-schaffenen, also des Sichselbstsetzens, Sichselbstgebens,Sichselbstschaffens, kurz des Seins im Gegensatze des vonihm erschaffenen Werdens in sich schlösse.

Wie sich aber dieses Sein schon auf dem Urgründedes religiösen Glaubens der alten Deutschen in die Drei-heit Umir, Bur und As spaltet, so spaltet es sich inseinem mythischen Abglanz, in welchem die Gottheit, umdem Menschen näher zu stehen, bereits in das Gebiet des

Grimm's deutsche Mvthowgie. Zweite Ausgabe. Nbttingeu>844. Bd. I. S. 13. ' s-, s-i