153
Erschaffenen, des Gewordenen, des Werdenden und wiederVergehenden herabgezogen erscheint, von dem Träger derallwaltenden Gottheit, Wuotan, aus, wieder in eineDreiheit, Wuotan, Zio und Thor, in ähnlicher Weisewie sich bei den Griechen und Römern aus dem EinenOrog, Ü6U8 die Dreiheit oder ckupiter,skosoiäon) oder Neptun und (Hsäk8) oder kluto
entwickelt, denen merkwürdigerweise -r(,ovo§ (ebrono8) oder8aturnu8, d. h. die Zeit, zum Vater gegeben wird, wo-durch sie dann eben wieder dem Reiche des Werdens zu-gewiesen werden. Uebrigens sind Wuotan, Zio undThor nur zur Persönlichkeit erhobene Aeußerungen einerund derselben im Hintergründe waltenden Gottheit, undgreisen deßhalb in ihren Wirkungskreisen mannigsach ineinander über. Zio oder Tyr, auch Jr, Er (worausdann Jrmin, Ermin, German) wird die Gottheit genannt,in so sern sie als Ordnerin der Kriege und Verleiherindes Sieges gedacht wird, weßwegen auch Wuotan oderOdin in dieser Eigenschaft aufgefaßt zuweilen als Sig-tyr erscheint. Die Bethätigung der Gottheit im Regenund Gewitter gewinnt Persönlichkeit unter dem Namenvöliar, Nliunnr, Nllor und erscheint mit einem kkamnr(Hammer) bewaffnet, der im Blitze von diesem Gölte zurErde geschleudert, jedesmal von selbst in seine Faust zurück-kehrt. Wuotan, der als der oberste von den erschaffenenGöttern, alle Wallung in sich vereinigt und deßhalb vonseiner Wohnung im Himmel aus mit Einem Auge dasganze All bis in seine verborgensten Falten hinein durch-schaut und beaufsichtigt, erscheint im Verlaufe der Zeitmit vereinzelter Hervorhebung des Begriffes von Wehenund Wind u. a. als wilder Jäger mit einem wüthen-den Heere auf den Flügeln des Sturmes daherbrausend