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und geht damit bereits in die dämonische Natur über, indie er sich bei der neuen Ordnung der Dinge vor demAndringen des Christenthums flüchtet. Aber schon zu T a-citus' Zeiten war wohl die geflügelte Eile, mit der erdahinsährt, vor andern Eigenschaften in den Vordergrundseines Charakters getreten; der Römer würde ihn sonst wohlnicht mit dem geflügelten Boten der griechischen und römi-schen Götterwelt Hermes oder Mercur zusammenstellen.Ebenso mag bei Donar oder Thor der Begriff derStärke vorgewaltet haben, weil ihm der römische Geschichts-forscher den Namen Hercules beilegt. Die Zusammen-stellung des römischen Kriegsgottes Mars mit dem ger-manischen Zio oder Tyr springt von selbst in die Augen.
Die Edda kennt noch eine dritte Götterdreiheit, Odin,Höuir und Lodr, wofür sie an einer andern StelleOdin, Hönir, Loki und wieder an einer andern mitveränderter Ordnung Odin, Loki, Hönir setzt. VonOdin geht der Odem (Athem), das Leben und derGeist, von Lodr, dem lodernden Feuer, Blut undFarbe, von Hönir Wasser und Luft aus. Uebrigens ver-schwindet diese Dreiheit, wenigstens das letztere Glied der-selben , Hönir, wieder spurlos aus der germanischenGötterlehre. Lodr oder Logt, die Naturkraft des Feuers,wird — die Edda schweigt über das Wann, das Wieund das Warum — im Verlaufe der Zeit von der Ge-meinschaft mit Odin und den übrigen dem Reiche derGuten angehörigen Göttern ausgeschieden und tritt vonnun an vereinzelt unter dem Namen Loki, als Vaterder Lüge, als Urheber des Bösen auf. Und nun erscheintHel oder Hellia, die ursprünglich auch dem Reiche desGuren angehört, eine Göttin der Nacht und Finsterniß,deßhalb von schwarzer Farbe, als seine Tochter, die später