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Form der Nertus, der Erde. Somit erscheint als ihrBruder der von TacituS angeführte erdentsprossene GottTuisko, dessen Sohn Man, woraus Manisko, dasspätere Mensch, durch seine drei Söhne Jngo, Jskound Ermin oder Jörmun (der Göttliche, woraus Jör-mungandr die Götterschlange) Stammvater der Germa-nen (ebenfalls aus Ermin entstanden) wurde.
Wie sich die Einheit in die Dreiheit spaltete und auseiner Dreiheit sich immer wieder eine andere entwickelte,die dem Charakter deS Endlichen immer näher und näherkam, so spaltete sich die Einheit nach und nach in eineimmer mehr zunehmende Vielheit und entwickelt sich imVerlaufe der Zeit auch bei den Germanen zu einer sehrbevölkerten Götterwelt, deren niedere Ordnungen unterdem gemeinsamen Namen Äsen zusammengefaßt wurden,welcher Name jedoch als Bezeichnung der Einheit (desEins, Ans oder Aß) zuweilen auch auf Götter der höhernOrdnung, wie namentlich auf Wuotau, und aus die Gott-heit an sich, als die persönliche Einheit, angewendet wird.Eine solche untergeordnete Gottheit ist z. B. Ostar a, dieGöttin des strahlenden Morgens, des aufsteigenden Lickts,von welcher das Wort Ostern, das Fest gleichsam derAuferstehung der Natur, übertragen auf die Feier derAuferstehung des Herrn, seinen Namen erhalten hat.
Wenn sich auf der einen Seite die Götter in nieder-steigender Stufenfolge zu den Menschen herabließen, soschwangen sich auf der andern die Menschen in aufsteigen-der Stufenfolge zu den Göttern hinan. Auf diese Artentstand eine Mittelstufe, auf welcher beide Geschöpfe —denn die Götter waren, wie gesagt, selbst Geschöpfe —die höheren und die niederen, zusammentrafen, die Stufeder Helden. «Held ist", um mich der treffenden Be-