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Die -feaickeu (zunächst unter ihrem ersten ttönigshaule', denMerowingern).
§ 83. Gründung des Frankenreiches durch Chlodwig.
»Die beiden Konföderationen oder Eidsgenossenschastender Alamannen und Franken bestanden schon -zur Mitte desdritten Jahrhunderts^ wo sie ihre Anschläge aus die Römer-welt dadurch zu Tage legten, daß sie nach Valerian'sNiederlage, die er in Persien erlitten, (unter der Regierungseines Sohnes, des säst- und kraftlosen Gallienuss259—268s) fast bis vor die Thore Roms streiften. Siesetzten von dieser Zeit an den Kampf gegen Rom mitgleicher Beharrlichkeit fort, indem sie den von Zeit zu Zeiteintretenden Verlust an Mannschaft aus den Gegenden,wo die Eidsgenossenschasten sich ursprünglich gebildet hatten,allemal ersetzten. Das allen deutschen Nationen eigene Ge-fühl von Unabhängigkeit hinderte die Franken bis zumfünften Jahrhundert, mit gemeinsamer Kraft etwas Großesgegen die römische Macht zu unternehmen. Denn obgleichder Franke in dem Stande des Krieges, worein er sichgestellt hatte, den Gehorsam gegen Obere (Herzoge, Grasen,Edelleute) nicht verweigern konnte, so wollte er doch keineBefehle annehmen, als bloß von den Kriegsobern seinesStammes. Aber im fünften Jahrhunderte, beiläufig zu derZeit, da die römische Macht durch Manch und Radagast(Radagais) den gewaltigen Stoß empfing, fingen sie an,inne zu werden, wie viel sie vermögen würden, wenn siesich einer gemeinsamen Oberherrschaft unterwürfen." * Etwaum's Jahr 420 soll ein gewisser Faramunt von mehrernFrankenstämmen zum gemeinschaftlichen Gesolgsherrn ge-
* Katerkamp a. a. L. S. 344 u. 345.