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und Barmherzigkeit seines Schöpfers und Erlösers an-empfohlen." *
H 92. Theilung des ckraukeureichesunter Chlodwigs Söhne.
Der Gründer der fränkischen Dynastie hinterließ vierSöhne. Der älteste derselben, Th eodorich, war von einerheidnischen Mutter geboren, die drei jüngern, Childebert,Chlodomir und Chlotar, waren Chlotilden'sSöhne. Der sterbende Vater theilte das Reich folgender-maßen unter dieselben : »Die Herrschaft über die eigentlichenFranken, welche vorzugsweise im Osten des FlussesMaas wohnten, fiel dem Erstgebornen, Theodorich I., zu;sein Reich, zu welchem auch einzelne Stücke von Aquita-nien (dem südwestlichen Frankreich), die nachmals soge-nannten Auvergne, Rovergue und Quercy, geschlagen wur-den, führt den Namen Austrasien, Austrien. In denden drei andern Brüdern zugetheilten Landstrichen wohn-ten zwar ebenfalls viele fränkische Geschlechter; die Haupt-bevölkerung bestand hier aber aus Römern. Im Gegen-satze zu Austrasien werden nachmals alle diese GegendenNcustrien genannt. Davon fiel Childebert I. dasKönigreich Paris oder Neustrien im engern Sinne zu,wozu die westlichen Gegenden Galliens (mit Ausnahmeder unter eigenen Herzogen stehenden Bretagne, die jedochauch bald in ein abhängiges Verhältniß kam): etwa vonAmiens links, durch Poitiers, Limoges und Perigueux bisan die Pyrenäen gehörten; Chlodomir erhielt dasKönigreich Orleans, welches die nachmaligen Provin-zen Anjou, Touraine, Berry und Maine umfaßte, und
* Phillips a. a. O. S. 302 u. 303.