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fränkisch-römischen Kaiserthumcs wohl noch der größtenZukunft entgegengeht.
8 97. Ausdruck) nach außen über's Meer zunächstnach Britannien.
Noch folgenschwerer als durch dieses Vordringen gegenSüden, griffen die Sachsen in den Gang der Weltge-schichte durch das Vordringen gegen Norden ein. DieSchranke, die ihnen auf dieser Seite das Meer setzte,durchbrachen sie mit kühnem Muthe und wußten sich vondem kleinen Fleck Wassers aus, an dem ihr Heimatlandlag, den Weg zur Herrschaft über alle Meere und dadurchauch über alle Länder zu bahnen. Die zwischen der Nie-derelbe und der Ostsee gelagerten Stämme, Nachkommender Teutonen, nunmehr Jüten genannt, und der Ambro-nen, nunmehr Sachsen überhaupt und insbesondereNordalbinger genannt, sowie die Angeln, ihre süd-östlichen gegen die Oder hin sitzenden Nachbarn, befriedig-ten, nachdem die cimbrische Heerfahrt nach neuen Wohn-sitzen mißlungen war, ihre ländergierige Wanderlust haupt-sächlich zur See, die ihnen mehr Früchte versprach, undwußten sich bald bei sämmtlichen Küstenvölkern der Nach-barschaft, besonders Britanniens und Galliens in Respektzu setzen; und bald gelüstete ihren hochstrebenden Geistnach dem Besitze der Länder, die vor ihnen zitterten. DasFleckchen Küste, das ihnen zum Stapelplatze angewiesenwar, stand in so gar keinem Verhältnisse zu der Größeihres Unternehmungsgeistes, und zu lockend winkten ihnendie britischen Inseln mit ihrem Ausblicke auf dasgrenzenlose Weltmeer und damit auf das grenzenlose Welt-reich, das sie sich erobern konnten, wenn sie einmal imBesitze dieser weltmeerbeherrschenden Inseln waren. Die
Einfuhr. d> Christenthums I. 1?