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aus Alexandrien herbeizog". * Iosephus in seinem jüdi-schen Kriege nennt als Bestandtheile des Heeres vor Je-rusalem die V., X., XII. und XV. Legion (5, t. 6)nebst zweitausend Mann von der XXII. und III. (6, 4. I).
Aus diesem Zusammentreffen der gleichen Legionen-nummern vor Jerusalem und am Rhein erschloß man dieGleichheit der Legionen und die Verpflanzung des Chri-stenthums durch sie von dem heiligen Lande nach Deutsch-land. Man vergaß, daß, wer zu viel beweist, nichts beweist.Die XV. und die XXII., welche, wie wir gesehen haben,überdies jede den besondern Namen krimigeiria führten,während die XXII. in Alexandrien, von der ein Detache-ment nach Judäa geschickt wurde, Ochotariana hieß, stan-den vor und während und nach der Belagerung und Er-oberung Jerusalem's am Rheine und hatten mit ihrenNummerschwestern eben nichts als die Nummer gemein.Allein gerade an dieser Nummergemeinschaft stieß man sichauch auf anderer Seite. In der Stelle Zeitgeschichte 5, 1lesen sämmtliche Handschriften äuoetvieesiwauos (Zwei-undzwanziger), an den übrigen Stellen, wo von derXXII. am Rheine die Rede ist, lesen einige start äuoet....(zweiund....) llnocke.... (zweivon....), so daß statt zwei-undzwanzig, zweivonzwanzig, d. h. achtzehn heraus-kommt, somit nicht die XXII., sondern die XVIII. Le-gion am Rheine gestanden wäre; und der sonst so scharf-sinnige und tiefe Forscher Orelli nimmt diese falscheLesart an mit dem ausdrücklichen Bemerken: »durch die-ses Zeugniß (daß die XXII. Legion in Alexandrien ge-
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