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standen, Ine. dwt. 5, 1) sei nun an den frühern Stellendie »falsche" Lesart zweiundzwanzig durch die richtigezweiv o »zwanzig verbessert worden".* Ohne Zweifel warendie Abschreiber, in deren Manuscripten sich die Lesartlluocke statt lluoek findet, von demselben Gedanken befan-gen und führten eben deßhalb diese falsche Lesart ein.Daß sie aber die falsche Lesart ist, geht unwidersprech-lich aus vorgefundenen Denksteinen hervor, auf denenunabänderlich und zwar in Ziffern, welche keine Täuschungzulassen, XXII. zu lesen ist, nicht XVIII.
Fällt übrigens auch der Schluß auf die Verpflanzungdes Christenthums von Jerusalem an die Marken Deutsch-lands durch die XXII. und die XV. Legion auf dieseArt in sich selbst zusammen, so bleibt darum das Haupt-moment, die Thatsache der Verbreitung der Heilslehre durchdie Legionenzüge, doch stehen. Wir haben gesehen, daß die
1. Italien von Lyon an den Rhein verlegt wurde. DerName deutet in der Regel auf das Land, in welchem dieAushebung stattgefunden, Italien war also eine Legion,die größtentheils in Italien zu Hause war; solcher itali-schen Legionen aber gab es mehrere; Mark Aurel er-richtete eine II. Italien, die er nach Norikum legte; eineIII. Italien stand in Rhätien;** einerZhrer Befehlshaberhatte, wenigstens eine Zeitlang, seinen Sitz in Vemsnin
^ In einer Anmerkung zu der befugten Stelle (Zeitgeich. S. 1).Seine Worte find: „Iruzus preoserlim tsstiirronji ops iu Ubris sn-teesckeutilius psssiin ememlsti nuno suut loci, ubi äuoctsviessiws!Isgioni prsvs subslituts erst ikuoetvicesillra". Isciti oper». reeeo-suit Is. Osspsr Orellius, luriei Vol. II. p. 233.
(Tacitus' Werke, herausgegeben von I. i!. Srelli. Zürich 1848. Band
2. S. 295).
^ Dio Cassius 55, 24.