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(dem heutigen Wangen, nördlich vom Bodensee im Würt-tembergischen Oberlande),* ein anderer im vierten Jahr-hundert in OampoäuiiulQ (Kempten). ** Im Bürgerkriege,zwischen Otho und Vitellius, die sich nach der Er-mordung Galba's und des von ihm zum Mitregentenund Nachfolger bestellten Piso um den erledigten Thronstritten, zogen die Donaulegionen unter Otho gegen dieRheinlegionen unter Vitellius. Mit den erstern, unter de-nen wir einer alten bekannten vom Rheine, der XIV. Le-gion, begegnen, welche unter Claudius nach Britanniengeschickt worden war und das Meiste zur Unterdrückungdes dortigen Asifstandes beigetragen hatte, vereinigten sichu. a. fünf Kohorten der kaiserlichen Leibwache;und Otho selbst zog umgeben von den übrigen Regimen-tern seiner Garde, «mit eisernem Panzer angethan zuFuße den Feldzeichen voran, rauh, schmucklos, unähnlichseinem Rufe«.*** Die italienischen Legionen nun, ins-besondere aber die kaiserliche Leibwache, welche die Bot-schaft des Heils vom Weltapostel selbst empfangen hatteund sie nach dem Briese desselben an die Philipper ineinem feinen Herzen zu bewahren schien, zählten gewißmanchen Bekenner und Berkündiger des Christenthums,der den Lebenssaft des Reiches Gottes in die Koloniengoß, mit deren Besatzungen er in Berührung kam.
So zog das Christenthum in den Militärkolonien dessüdwestlichen Deutschlands, von denen die nordwestlichen,zwischen der obern Donau und dem Rhein gelegenen, derProvinz Gallien, die südöstlichen, zwischen der obern
^ Hcfele Einführung des Ehristenihums im südwestlichen Deutsch-land. Lüb. 1837. L. 68.
Nach der bialNis üjKiulstuiu impsrii, Lhoner Ausgabe L. 172.
*** Tacitus Hislor. iZeitzeschichre) 2, 11.