Band 
Zweiter Theil.
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vorhandene Sterne, auf denen es z. B. heißt: RewpluwL solo rostitutum (von Grund aus wiederhergestellter Tem-pel), oder soäos oum signis (Tempel mit Bildsäulen), oderoonkanoases (Tempelsteine).

»War dem Gesagten zufolge der heidnische Kult indem Zehntlande die Regel, so wäre doch hieraus derSchluß zu gewagt, daß nur Heiden diese Gegenden be-wohnt hätten, und Christi Namen hier durchaus nichtverehrt worden sei.» * Wir haben gesehen, es gab Chri-sten und sogar Christengemeinden im Zehntlande, aber sielebten ein verborgenes Leben in dem Herrn.

§ 7. Christliche Alterthümer au« der Zeit der Römerherr-schaft, besonders am Rhein.

Die Ergebnisse der Forschung am Rhein auf diesemGebiete sind, wir sie Rettberg in seiner »KirchengeschichteDeutschlands» gibt (Bd. 1. S. 173—176), wieder in deneigenen Worten des Berichterstatters, folgende: »Ein spre-chendes Denkmal des antiken Lebens sind Inschriften, wiesie römische Sitte bei so manchen Gelegenheiten forderte.Doch ist die Ausbeute für unsere Zwecke ziemlich gering,theils weil die Zahl christlicher Inschriften auf deutschemBoden nicht groß, 'theils weil nichts Bedeutendes darunterist, und noch dazu bei den meisten die Zeit der Anfer-tigung nicht genau festgestellt werden kann. Die geringeAnzahl derselben im Vergleich zu den römisch-heidnischenDenkmalen der Art erklärt sich aus der Bestimmung derInschriften, da Christen sich dieser Art des Gedächtnissesnicht wohl anders bedienten, als auf Grabstätten, alsoalle übrigen Gelegenheiten nicht benutzten, wo das antike

- Hefelc a. a. O. S. 38—4t.