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kann nur darin liegen, daß nach Constantin's Zeit,als Christenrnit ihren Denkmälern öffentlichauftreten durften, das Gebiet zu schnell vonGermanen besetzt wurde, die, wenn auch baldbekehrt, wie die Burgunder in der Gegendvon W-rins, doch für die römische Sitte derInschriften keinen Sinn hatten. Nur wo Rö-mermacht sich länger hielt, in der Gegend vonMainz, beginnen dieselben. So in Wiesbaden einGrabstein aus dem (dritten oder) vierten Jahrhundert mitder Inschrift die quioseit in psoo Dppoou (hier ruhet imFrieden Eppocus) und zwei Tauben; zu Ebersheim,zwei Stunden von Mainz, der Grabstein einer zwölf-jährigen Lindis, (ffuss vixit in paes aimos XII, Welchezwölf Jahre im Frieden lebte), von ihren Eltern Belandund Thudelind gesetzt, offenbar eine deutsche Familie;
heim, findet sich nach der von Dr. Stalin gegebenen Deutung die In-schrift: Juvllllls (äuinino?! Lxobnj Mio civi lUeMowatrioo snnorum6, LtuossunuD Miss, oonjugi sfiis snnoiuva l-XXX vornojussuslus Mius et Usore^ psrsntibus weit. Dem Jumma (Jummus),dem Sohne des Exobnus, einem Bürger von Asäiowstriouill (Metz-100 Jahre alt, (und) der Tochter Atunsjunna's, seiner Gattin, 60 Jahrealt, den Eltern errichtete (dieses Denkmal) der Sohn und Erbe Dv-mejus Justus. Der Name Justus (der Gerechte) klingt beinahe christlich,doch kam er auch bei den Heiden vor.
Auf einem andern verloren gegangenen, aber noch aus einer Be-schreibung bekannten römischen Grabsteine, der zu Beinstein, Württem-berger Oberamts Waiblingen, gefunden wurde, stand die Ausschrift:Motlins doc teoit nxori su« (Clodius errichtete dieses (Denkmalsseiner Gattin). Er ist des heidnischen Ursprungs verdächtig, weil dieAngabe des Alters fehlt. Aber wie auf dem vorigen, so mangelt auchauf diesem die stehende römisch-heidnische Formel 0. U. viis Maoibus(der nun unter die Götter versetzten abgeschiedenen Seele), sowie jedessonstige Zeichen des Heidenthums.