Band 
Zweiter Theil.
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minier. Zkntil. <^ui vixit arm. esuinquagiiitu militavit pw.XXV. I). v. mit darauf folgendem Monogramm oder Na-menszug Christi (hier liegt Emeterius, Hauptmann einer heid-nischen Schaar, welcher fünfzig Jahre lebte und 25 im Kriegs-dienste stand (Gott dem Herrn geweihet (dieses Denkmals);ferner auf einen dreijährigen Knaben, Valentinian inaldis, im Weißen Tauskleide gestorben; auf einen Laien Ek-quin, sowie einige andere schwer zu enträthselnde Inschriften.

„Bei Weitem die reichste Ausbeute bietet Trier dar,wobei nicht sowohl ein glücklicher Zufall in der Auffin-dung, als vielmehr die residenzmäßige Sitte in Anferti-gung so zahlreicher Denkmäler in Anschlag gebracht wer-den muß. Die meisten Grabsteine sind bei St.Matthiasgefunden, und gehören nach beiliegenden Münzen in'svierte Jahrhundert. Sie gelten der Mehrzahl nach frühverstorbenen Kindern; so findet sich ein einjähriger KnabeEusebius, dessen Mutter den auffallenden Namen Vit»(lln'isti (Leben Christi) führt, eine dreijährige Duna-micla, eine zehnjährige Galla, eine einjährige Fi-delis u. s. w.; dann Inschriften auf Ehefrauen, auf einesiebenundzwanzigjährige Jpsychias, eine achtundzwanzig-jährige Jngenua oder Eugenia, eine sechzigjärige'Aelia Tribun«; der Fundort bei St.Maximin setzt denchristlichen Charakter außer Zweifel, und doch ist zwischenden Buchstaben der Inschrift das heidnische Zeichen v. LI.lviis Uuiilbus) versteckt, was nach einer häufigen Beob-achtung der Epigraphik (Jnschriftensitte) nur als eigen-mächtige Zuthat oder beibehaltene Gewohnheit des heid-nischen Steinmetzen zu betrachten ist. Ferner auf Ehemänner:auf einen Subdiaconus Ursinian, von dessen Frau Lu-dula in accentuirenden Hexametern, auf einen Hlode-j ricus (Chloderich), wahrscheinlich einen getauften Franken,

Einfuhr, d. Christenthums. II. 3