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der Riesenbau ihres Reiches zuletzt in diesen Stürmenzusammenstürzte.
§ 6. Verdrängung der Römer aus dem südwestlichenDeutschland.
Das Zehntland blieb auch nach seiner Besetzung durchüberrheinische Einwanderer sür sie und ihre Schutzherren,die Römer, was es vorher gewesen war, ein solum äubiwPP8S688WM8 (Boden zweiselhasten Besitzes), wie sich Taci-tus ausdrückt. Die suevi scheu Stämme, die in seinemNacken saßen, traten zum Alamannenbunde zusammen,der sich die Aufgabe stellte, den Eindringlingen ihre Beutewieder abzunehmen und die römischen Adler aus denMarken Germaniens hinauszuwerfen. Diese römerfeindlichenEidsgenossen, die Alamannen, begegnen uns zum erstenMale unter dem römischen Kaiser Caracalla (211 bis218) der sie nach Aurelius Victor am Maine aufsHaupt geschlagen haben soll, und sich deßhalb stolz ^la-MÄiiiiieus (den Alamannenbesieger) nannte, wiewohl erohne Zweifel diese falschen Lorbeeren kaufte. Erst unterAlexander Severus (222—235) eröffneten sie förm-liche Eroberungszüge an den Rhein und die Donau, undnun folgte denn auch Schlag auf Schlag. Die römischenHeere waren nicht mehr im Stande, für die Dauer sichder flüchtigen Schwärme zu erwehren. Das römische Reichbefand sich damals in dem kläglichsten Zustande; es schienalle Augenblicke zusammenstürzen zu müssen. In jederProvinz trat ein anderer Thronräuber an der Spitze er-kaufter Legionen aus. Die traurigen Geschichtschreiberdieser traurigen Zeit, die sogenannten Leriptoroo distoriW^uZu8tW (Geschichtschreiber der Kaiserzeit), unter denenDrobellilla kollio, Velins Lpurtirmus , beide aus Diocle-
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