Band 
Zweiter Theil.
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tian's Zeit, gegen das Ende des dritten Jahrhunderts;ÜInvms Vopisous unter Constantin dem Großen, ^ureliusVictor unter Julian dem Abtrünnigen, nannten dieselbeim Hinblicke auf eine ähnliche Periode der Geschichte desalten Griechenlands nach dem peloponesischen Krieg 404 ff.vor Christo, wo Sparta in dem überwundenen Athen dievolksherrliche oder demokratische Verfassung aufhob und30 vornehme, spartanisch gesinnte Athener an die Spitzedes Staates stellte, die sich nur durch den Schrecken zubehaupten wußten und dadurch ihr Vaterland an denRand des Untergangs brachten, die Zeit der dreißigTyrannen. Von allen Seiten brachen die »Barbaren«in's Reich. Im Osten stürmten die Neuperser siegreichgegen seine Grenzen heran, im Norden fielen die Gothenüber Kleinasien und die untern Donauländer her, setztendie Al«mannen über die obere Donau und den Rheinund drangen bis an die Saone und Rhone, bedroh-ten die Franken den Niederrhein und das ganze nörd-liche und nordöstliche Gallien. Kaiser Valerian schmach-tete in persischer Gefangenschaft, und sein rath- und that-loser Sohn Gallienus (259—268), obwohl er sich denGermanenbesieger, den unüberwindlichen Augustus, scheltenließ, wußte sich in keiner Weise zu helfen. Auf ihn folgteClaudius II. (268—270), der Gothenüberwinder ge-nannt, und mit vollem Rechte, denn er war ein Held,und ein Retter des Reiches. In höherem Grade nochgebührt diese Anerkennung seinem Nachfolger, dem kräftigenPannonier Aurelianus (270—275), der die Ostgrenzesicherte und die gefährlichsten Feinde, die Gothen, durchAbtretung der ohnedieß unhaltbaren Provinzen Dacienund Mosten links und rechts der untern Donau für denAugenblick zur Ruhe brachte. Auch sein Nachfolger Taci-