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tus (275—276), ein Abkömmling des Geschichtschreibers,war noch zu sehr von den Vorgängen am schwarzen Meerin Anspruch genommen, als daß er sich sogleich gegen dieAlamannen hätte wenden können, und der Tod, den er,kaum zur Regierung gelangt, auf einem Zuge gegen dieGothen fand, schnitt alle wettern Pläne ab. Doch einMann wurde nach ihm auf den Thron erhoben, der ihnund seine Vorgänger überreich ersetzte. Es war der ebenso tapfere als redliche Probus (276—282).
»Die uZri äecuMntes (das Zehntland) blieben im un-unterbrochenen, aber nicht ungefährdeten Besitze der Römerbis auf Kaiser Gallienus, wie dieß noch vorhandeneDenkmäler erweisen, besonders der im Januar 1835 zuHausen, Württemberger Oberamts Heidenheim gefundeneStein, mir der Ausichrist: Imperator Oeesar OallislmsKermanieus .inview« /euZustus. Dieser jetzt in die Kirch-mauer des genannten Psarrdorfes eingemauerte Stein istunter allen bis jetzt in Württemberg gefundenen römischenDenkmälern mit Inschriften das späteste, seine Ent-stehung fällt nämlich zwischen die Jahre 256—268, imersteren erhielt Gallien (unter seinem kaiserlichen VaterValerian, der ihn zum Mitregenten angenommen hatte)den Titel dormrmieus, das Jahr 268 aber ist das Jahrseiner Ermordung. Wir möchten diesen Stein in die erstenJahre Gallien's verweisen. Um's Jahr 260 nämlich fingdie Römerherrschaft im Zehntlande bedeutend zu wankenan, und die Alamannen, die schon länger hinter demGrenzwalle sich gelagert hatten, waren die Feinde, derenEinfällen die vereinzelten römischen Nationen nicht wider-stehen konnten, und die endlich vom Maine her unsereGegend überschwemmten, um ein neues, kräftiges Reisan die Stelle des alten erstorbenen römischen Stammes