Band 
Zweiter Theil.
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um ihm die Einwilligung zu seiner und der SeinigenTaufe abzugewinnen.« *

Indessen erlitten im Lause der Jahrhunderte die Ver-hälrnisse des Frankenreiches nach Außen, besonders zu sei-nen Unterthanenländern und namentlich zu Alamannienund Baiern, Hand in Hand mit dem Entwicklungsgängeseiner Verhältnisse im Innern, eine immer tiefer und wei-ter greifende Veränderung. Der fränkische Adel sah sichin der steigenden Macht ernes seiner Geschlechter, des Pi-pinischen Hauses selbst erhoben und verherrlicht und botfreudig die Hand zu dieser Erhebung und Verherrlichung.Anders verhielt sich die Sache bei dem alamannischen undbarerischen Adel. Einem königlichen Geschlechte, wenn esauch nichr aus seiner. Mitte hervorgegangen war, konnteer sich unterwerfen, es stand eine Rangstufe höher, als er;aber ein nur ebenbürtiges, in seinen Augen sogar nichteinmal ebenbürtiges, jedenfalls, weil fremd, nicht gleich-berechtigtes, also eine Stufe niederer stehendes Geschlecht, ernGeschlecht, dem der Heiligenschein der Krone fehlte, ein Ge-schlecht, das selbst nicht selbstherrlich war, wie er es gewe-sen, so lange sein Volk noch frei war, ein selbst dienendesGeschlecht als Herrn über sich anzuerkennen, das vermochteder alamannische und der baierische Stolz nicht über sich.Aber je deutlicher er dieß zu erkennen gab, desto herrischertrat die gekränkte Eitelkeit aus, desto eifriger bemühte sichdas Piprnische Haus, diesen Stolz und seinen Starrsinnzu brechen und die beiden Völker, denen bis dahin dasRecht der Selbstregierung geblieben,** völlig unter dasIock zu spannen. Den Grund dazu legte schon König

Renberg, Kirchengeschicble Deutschlands. iSöningen 1848.Bd. 2. S. 28. '

Procvpius nennt in seinem Werke »ein gothischen Kriege