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fielen wiederholt 568—69, 574—75, 579 und 595 überden Simplen, die Sarazenen 730—46 von Westen her indiese Thäler ein. — Unter der fränkischen Herrschaft zeichnetesich besonders Bischof Willikar aus. Früher Erzbischofvon Vienne, war er von den Sarazenen vertrieben, wurdeAbt zu St.Moritz, empfing hier (753) den vor dem longo-bardischen Könige sich flüchtenden Papst Stephan II. in sei-nem Kloster, und war der erste Bischof, der nach Karlmann'sTod, Karl den Großen zu Karkanak als König des Fran-kenreiches ausrief und begrüßte. — Unter dem AbtbischofAletheus (793) wurde die bischöfliche Kirche von Sittenin den Metropolitanverband von Tarantaise aufgenom-men, nachdem sie zuerst unter M a i l a n d bis 390, sodannunter Lyon bis 500 und dann bis 793 unter Viennegestanden hatte. Unter dem Metropolitan der Tarantaiseverblieb das Bisthum, bis im Jahr 1512 der Kardinal-bischof Matthäus Schinn er es von Tarantaise loszu-reißen und dem heiligen Stuhle unmittelbar unterzustellenwußte, wie es demselben noch heute unmittelbar unter-stellt ist.« *
8 13. Das Rislhum Uoenches (Uoenkicum), nachmalsLausanne
Schon frühe tritt Aventicum (Avenches, Wifflisburg imWaadtlande) auf den Schauplatz der Geschichte, zur Zeit Ve-
^ S. Metzens und Welker's Kirchenlexikon Bd. 10. S. 193 ff.Den Artikel „Sion (Sitten, Bisthum im Wallis)."
** Mit Zugrundlegung derselben Auctorität bearbeitet, aus einerurkundlich von Greitb bearbeiteten Geschichte des Bisthums Lau-sanne, das als Fortsetzung des Bisthums Aventicum gilt.Bgl. Kirchenlexikon Bd. 6. S. 367. Art. Lausanne.