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spasian's, der es, nachdem er den Kaiserthron bestiegen, zurAnerkennung seiner Treue unter dem glorreichen Titel: „co-loms pia, kllavia, eonstank, emsrits Helvotiorum (bestän-dige, anhängliche, verdiente Pflanzstadt der Helvetiert« zurrömischen Kolonie erhob. Es hatte seine Treue im Bürger-kriege zwischen Otho und Mtellius dadurch bewährt, daßes den zügellosen Legionen des Letztem die Thore verschloßund nur dem regierenden Kaiser Galba, der zwar damalsnebst dem von ihm ernannten Mitregenten und NachfolgerPiso bereits ermordet war, von dessen Ermordung aberAventicum noch nichts wußte. * Tacitus, der uns hievonberichtet, nennt es das cmput Zeiitis (die Hauptstadt desVolkes), ** und es mag Wohl auch die vornehmste StadtHelvetiens gewesen sein, weil dort die Oonvsotus oderZusammenkünfte der Nation gehalten wurden. Auch dieRuinen lassen auf prachtvolle öffentliche Gebäude schließen(Haller, Helvetien unter den Römern I., 144), was schonum die Mitte des vierten Jahrhunderts AmmianusMarcel linus aus eigener Anschauung bezeugte, wenner Aventicum als «eine zwar verwüstete, aber wie die halbzerstörten Gebäude noch jetzt zeigen, dereinst nicht unedleStadt« bezeichnet. *** Diese halbe Zerstörung fand demangeführten Zeugnisse zufolge jedenfalls schon vor deröffentlichen Anerkennung des Christenthums durch Con-stantin statt. Darum dürfte denn wohl auch die Grün-dung des Bischofssitzes in Aventicum vor diese Zeit zuverlegen sein; sie mag von Lyon oder Vienne ausge-gangen sein.
War übrigens Aventicum auch hart von dieser Zer-
^ Tacitus Zeitgeschichte (Nisior.) I. 67 ff.
Ebmd. 68.
Nee. Aest 15. 11.