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kann der menschliche Wille nimmer vereiteln"". * ZweiTage daraus, in der Nacht vom 7. aus den 8. Januarft82, starb der heilige Severin. Der „Abt Valentin,der vormalige Bischof der Rhätier", mochte einige Jahr-zehnte vorher gestorben sein, da er der geistliche Vater desPriesters Lucillus gewesen; der Tag seines Todes war der7. Januar. Man denke sich das Wort „Januar" mit la-teinischen Lettern in alter, kaum mehr entzifferbarer Schriftauf einem zwölfhundertjährigen Grabstein, der sich demscharfen Auge der heutigen Forschung nun vollends ent-zogen hat: wie leicht konnte es mit dem Worte „Septem-ber" verwechselt werden! Man hat schon Alles angefangen,um einen festen Boden für den Severin'schen Abt Valen-ftn zu gewinnen; es war umsonst; nur die Legende er-zählt Näheres über ihn. Aber es hat wenig historischenBoden. Es ist nach Ritter ** Folgendes: „Der heilige Va-lentin war Abt und Vorsteher eines Klosters, dann aberauch Bischof beider Rhätien, zu welcher Würde er vomPapste Leo dem Großen war geweiht worden, und zwarmit besonderer Rücksicht aus kutavia (Passau)) weshalbwenn schon nicht ordentlicher (orZinnrius) , so doch außer-ordentlicher Bischof Patavia's (sxtraoräiimrius kntaviWepiseoxus) (Unnsm Oerwanin saor» I., 68) er genanntwerden kann. Er kam vom Meere, d. i. von Britannien,oder vielmehr, wie Hansiz vermuthet, vom Lande derBataver nach Patavia, wo, wie bekannt, die neunte bata-vische Cohorte in Garnison lag, und so möchte die Liebezu seinen Landsleuten ihn nach diesem Orte gezogen haben.Sein Wirken fällt in die Zeit des Pontifikats Leo's des
* Nach der Nebersctzung von Karl Ritter. Linz 1853. S. 44.Ebend. S. 130—132.