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Großen, und da dieser Papst um das Jahr 440 denStuhl des heiligen Petrus bestieg, dürste er um solcheZeit in Patavia aufgetreten sein. Ein dreimaliger Versuch,die Herzen der Bewohner für Christus zu gewinnen, schei-terte an der Halsstarrigkeit derselben, und so wanderte ermit Genehmigung des heiligen Papstes Leo in die Ge-birge von Rhätien. Da fand endlich sein geistvolles Wortdurch die Gnade von oben empfänglichen Boden, undblühten freudig aller Orten christliche Gemeinden empor.Er hatte viel gekämpst, gelitten und gearbeitet, der Herrwollte seinen treuen Knecht zu sich nehmen; gekommenwar der Abend seines irdischen Lebens, und reich anJahren und gesegnet an Verdiensten ging er hinüber einunermüdeter und heiliger Arbeiter, den Lohn zu empfan-gen aus den Händen seines Heilandes, dem er sein gan-zes Leben geweiht hatte. Er wurde von seinen ihn zärtlichliebenden Jüngern in dem von ihm erbauten Kirchlein inder Nähe der alten in den letzten Jahren des achten oderam Anfange des neunten Jahrhunderts, etwa zwischen785 und 8l5, zerstörten Stadt Maja, des heutigen Dörf-chens Mais bei Meran im Südtirol beigesetzt, und nocherhält das einsame St.Valentinkirchlein im stillen unmuthi-gen Thäte am Fuße des Freiberges, südlich von Stametzund östlich von Rubein, das fromme Andenken an dasapostolische Wirken dieses Heiligen. Fromme Waller pil-gerten zu seinem Grabe, unter diesen auch im Jahre 734der heilige Corbinian, der Gründer und erste Bischof vonFreysing, welcher eine solche Liebe und Verehrung für ihnfaßte, daß er verordnete, sein Leichnam solle nach seinemTode nach Mais gebracht und neben den Gebeinen Va-lentins beigesetzt werden, was auch im Jahre 730, in wel-chem Corbinian starb, geschah. Als nach dem Jahr 730