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Mais (Matsch)".* Sein Name war damals schon allge-mein in ganz Rhätien verehrt. Benantius Fortuna-rus spricht im Leben Martin's von Tours (äs vtta tckar-tivi libri IV), einer dichterischen Schilderung des Lebensund Wirkens Martin's von Tours, mit einem Zueignungs-gedichte an des Verfassers Freund, den großen fränkischenGeschichtschreiber Gregor von Tours, abgedruckt in einerbesondern Sammlung der sämmtlichen Werke des Verfas-sers (VvirMtü Houorii Lüomontimri Vortuuati, Presbyter!italici, cieiiuko epweopi kiotavisnÄs Opors omnia säiäitMob. .XnA. I^uclii. ikowW 1786), und zwar in dessen er-stem Theile, sowie in der Naximn Libliotdoon vsterumkstrum (größten Bibliothek alter Vater) ImZäuoi (Lhon)1677 ff. (28 Bände), und zwar in deren zehnten Bande —Benantius Fortunalus, sage ich, spricht in seinemLeben Martin's von Tours zu seinem Buche:
»8i vsvst irs visiu »squs 1s Lssosrius obstst,
Ous visins seäsnl krsonriin lass, porZs per ^.IpssinZrstiisllS rspiilo (jus Kur^ils volvilur Oenus,
Illcls Vglsnlini bsnsäioti templs re^uirs ,
(Kannst du. und läßt dir den Weg der Bajoarier offen.
Wo der Breonen Volk in der Nähe ist, zieh' durch die Alpen,
Wo in reißender Strömung der OenuS <Jnn> sich Bahn durch den
Schlund bricht.
Und besuche von dort Valentins des Seligen Tempel) r.**
Benantius Honorius Clementianus Fortuna-tus, einer der bessern christlichen lateinischen Dichter,aus Italien, starb als Bischof von Pictavium (Poitiers)im Jahre 609. Sein Leben Martin's stammt aus densünfhundertsechsziger Jahren, etwa aus 567, wo er das
* Bd. 1. S. 221 und 220.rn zjsx. Libliold. pulr. X. S. 612.