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des bischöflichen Stuhles von Chur wieder zwei Jahr-hunderte lang. Es finden sich Grabschriften einer bischöf-lich gräflichen Familie von Chur in der St.Lucienkirche,die bis rn's achte, ja in's siebente Jahrhundert zurückfüh-ren, die älteste derselben lautet nach Eichhorn S. 18 :
Hic sub isis Isbiäeus msrusores, cxuemVector, vor illuster prsses oräinsbit vsnirs<!e Iriento die requiesoit elsrissimusprosvus äomini Vsetoris exi et äominiZsetsäi.
In erträgliches Latein übersetzt:
?Iio sub isto Ispiäs wsriuoreo, i^uem Viotor,vir illustris prseses oräiusrit veuirs äsIriäento, requiesoit elsrissimus prosvusViotoris episoopi et äomini Fsoistj,lHicr rmter diesem Marmorstein, weichen Victor, der erlauchte Präses! Statthalter, Grass aus Triem kommen ließ, ruht der hochansehnlichellrgroswatcr des Bischofs Victor und Herrn sGrafens JactatuS).»
Der Victor, der den Stein aus Trient kommen ließ,muß derjenige selbst sein, der darunter begraben liegt, weiltonst die Grabschrist den Namen des Begrabenen nichtenthielte, eben der Großvater des Bischofs Victor II.und des Grafen Jactatus, seines Bruders. In dem zuChur gehörigen Kloster Catz oder Kaetzis im Domlesch-gcr Thal findet sich eine Inschrift des Inhalts :
«Vielgr episoopus Lurieusis uns euiu mstre sus funäskor Kususruonssterii, ot vum es ksseksiis episcopus Lurieusis xe-nitor et sutecsssor esus,
iVictor, Bischof von Chur lists Zugleich nnt seiner Mutter Gründerdieses Klosters, und mir ihr Paschalis, Bischof von Chur,dessen Erzeuger und Vorgänger).»
Des verheiratheten Bischofes Paschalis Vater war nachandern Denkmalen der St.Luciuskirche Vigilius, Sohn