Band 
Zweiter Theil.
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steht Lei Wiggo (Abkürzung für Wigbert) ausdrücklichdie nähere Bestimmung »von Augsburg«. Eines Bi-schofs von Regensburg ist in dieser Aufschrift gar nichtgedacht; die Bischöfe, die außer Wiggo noch genannt wer-den, sind Luido von Speier, Rudolt oder Ridoltvon Constanz, Eddo oder Hetto von Straßburgund Divilo von Passau, somit kommt von Baiernnur Ein Bischof, Divilo von Passau, vor, denn alle übrigenhier genannten Stühle gehören zu Alamannien; und Bo-nifaz weiß im 46. Brief ausdrücklich nur von EinemBischof in Baiern, eben diesem Divilo, allein Wohl bloßdeßwegen., weil dieß der Einzige war, der nach der kirch-lichen Vorschrift geweiht und eingesetzt war. Waren nunvielleicht Regensburg und Augsburg damals in EinBis-thum vereinigt und hatte Bonisaz den fraglichen Wicterpschon vor dem Antritt seiner (dritten) Reise nach Rom,etwa auf dem Wege dahin, im Hinblicke vielleicht ausdie beabsichtigte Trennung beider und Errichtung eineseigenen von ihm und im Namen Roms aufzustellendenBischofssitzes in Regensburg nach Augsburg versetzt? Dochder Knoten wird noch verschlungener.

Wslsgang Lazius, Historiograph oder Geschicht-schreiber und Bibliothekar Kaisers Ferdinand's I., um dieMitte des sechzehnten Jahrhunderts berichtet in seinerSchrift »von den Wanderungen einiger Völker (äe Koutiuw.aliquot wiAi'Ät>0Nibu8) : * „Ich habe dieß aus einem altenCodex (Manuscript oder Handschrift) von Annalen (Jahr-büchern), wo außerdem unter dem Paragraph über Zacha--rras, römischen Papst, Folgendes zu lesen ist: »»JenerZacharias verordnete (o-ämavit) auf Ansuchen König

- T. seine gesammelten Werke, Antwerxen 1618. Bd. 2. S. 232.