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Karls zwei Bischöfe, Wicco nach Ncuburg (an der Donau,Nova vivitLs) und Rozilo nach Augsburg. Darauf befahlKönig Pipin dem Bonisacius, Bischof von Mainz, wel-chem Gregor II. seine Stellvertreterschaft (vleem suam, seinVicariat) in Gallien und Germanien vertraut hatte unddem Bilibaldus (Willibald) in Verbindung mit andernweisen Männern, im ganzen Reiche die kirchlichen Angele-genheiten nach der apostolischen Vorschrift zu ordnen.Demzufolge kam der selige Bischof Bonisacius auf der-selben Reise nach Baiern und setzte den Bischof Wiccowegen dessen, was er verdient hatte *, ab und verordnetedaselbst mit Zustimmung und aus Weisung König Pi-pin's und Herzog Odilo's den Mammo, nach dessen TodeHildegart daselbst zum Bischöfe verordnet wurde.« Es liegtdurchaus kein Grund vor, dem wenn auch nicht immer ganzzuverlässigen Lazius für diese Angabe den Glauben zuverweigern, und die Nachricht selbst ist so schlicht undeinfach gegeben, auch ihr Inhalt den Zeitverhaltnissen sodurchaus entsprechend, daß kein Raum mehr für den Zwei-fel übrig bleibt. Nur die Personalnotizen treffen nichtganz zuz aber die sorgfältigsten Geschichtschreiber desMittelalters wußten sich solcher kleiner Verstöße nicht zuerwehren. Zacharias saß auf dem Stuhle Petri vom30. November 741—752, Pipin regierte als Haus-meier 741—752, dann noch als König bis 768, sein Bru-der Carlmann, welchem Austrasien und damit also auchAlamannien und Baiern zugefallen war, entsagte 747, seinVater Karl Martell starb den 15. Oktober 741. Vonihm ward Odilo im Jahre 737 zum Herzoge von
* Ob ivsrils su-i, wegen seiner Verdienste; werUum (Verdienst)wird im bösen, wie im guten Sinne genommen.