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bildeten, unter ihm wieder in Eins verwandelt wurden.Die Spannung zwischen Baiern und dem Frankenreichenahm immer zu; die Beherrscher des Letztem nahmenimmer mehr darauf Bedacht, die bischöflichen Stühle desersteren mit Männern zu besetzen, auf deren Anhänglich-keit an ihr Haus sie rechnen könnten. Nun hatte Karlder Große an einem Abte des Klosters Murbach imElsaß, wie die Sage will, seinem Schwestersohn, Sim-pertus (Sindbert) mit Namen, einen treuen undeifrigen Anhänger kennen gelernt. Ihn schickte er nachBaiern, die Herzen des Volkes für das fränkische Herr-scherhaus zu bearbeiten. In Folge dessen erscheint dennim Jahr 756, in welchem ihn die Annalen des heiligenEmmeram * den Stuhl besteigen lassen, ein BischofSindbert, Gaubald's zweiter, Wicpert's dritter Nach-folger, zu Regens bürg, ein anderer zwei Jahrzehndespäter, um 779, zu Augsburg, ein dritter wieder zweiJahrzehnde später, im Jahr 798 zu N e ub ur g, wohin ihmeine Bulle Leo's III. zugeschickt wird, welche den BischöfenBayern's die Errichtung des Erzbisthums Salzburg undihre Unterstellung unter dasselbe meldet, ja zwei Jahredaraus noch ein vierter im Kloster Staffelsee, wohin ervielleicht wegen der damaligen Einbrüche der Avaren sichund seinen Stuhl auf einige Zeit geflüchtet hatte; undendlich treffen wir mittlerweile unsern ursprünglichenSimpertus vorübergehend wieder zu Hause auf seinemAbtstuhle im Elsaß, dessen Diplome von 789—791 erals episoopus voentus (berufener Bischof) und Abt un-terzeichnet. Sindbert von Regensburg wirkt für die Aus-söhnung zwischen Karl und dem Herzog Tbassilo und ge-
^ Pertz, I. L. S3.