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leitet die zwölf zu stellenden Geiseln an den Hos zrrChiersy;* Sindbert von Augsburg befindet sich unter denBischöfen, welche 802 die Geiseln der Sachsen in Empfangnehmen. ** Sindbert von Regensburg wohnt um's Jabr780 der Synode von Dingolfing bei, welche zugleichLandtag für weltliche Angelegenheiten unter dem VorsitzeHerzog Thasfilo's ist; Sindbert von Augsburg erscheint790 auf der Synode zu Reisbach, die unter Arno, demersten Erzbischof Baierns, gehalten wird. Durch die Bullevon 798 war aber, wie wir oben gesehen haben, Neu-burg der bairischen Erzdiözese (Salzburg i zugewiesen wor-den, es ist also nicht sowohl Sindbert von Augsburg,welcher der Synode von Reisbach beiwohnte, als vielmehrSindbert von Neuburg; denn jener war Suffragan desMetropoliten von Mainz, nicht wie dieser des Metropolitenvon Salzburg. Indessen wurde nun alsbald das BistbumNeuburg wieder aufgehoben und dessen Sprengel wiedermit dem Augsburger vereinigt. Karl der Große sah sich imvollen und sichern Besitze der beiden Länder, Alamannienund Baiern, und damit war der Grund der Trennungdes Augsburger Bisthums in zwei für sich bestehendeHälften, eine alamannische (den Augsburger Sprengel imengern Sinne, das linke Lechufer) und eine bairische (den-Neuburger Sprengel, das rechte Lechufer), weggefallenund das Naturgesetz machte sich geltend: mit der Ursachehört auch die Wirkung auf. Um diese Zeit aber läßt diezu Papier oder vielmehr Pergament gebrachte Sage denRegensburger Sindbert schon längst im Kloster St.Em-meram begraben sein: das beste Mittel, ihn vom Schau-
* Pertz, l. T. 163.
** Ebend. III. S. 8S.