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diesem Grabe ruhenden Stiftern dieses Ortes). Diese In-schrift ist der Chronik wörtlich entnommen. Die Regierungder Bruder Karlmann und Pipin fällt in den Zeitraum ,741—747. Im letztem Jahre entsagte Karlmann derWelt und verbarg sich im Kloster, statt dem 6 istalso nothwendig ein 4, oder in der lateinischen Ziffer stallI^X ein XL, zu setzen und die Gründung des Klostersvon 764 auf 744 zurückzudatiren. So wird es Wohl auchmit der Ziffer 785 zu halten sein; das 85 schreibt sichrömisch UXXXV, wie leicht entsteht dieß einem Auge, dasnicht scharf hinblickt, aus XXXXV! Setzen wir darumzerrest 45 statt 85. Der Schreiber der Chronik hatte viel-leicht auch die rechte Ziffer 45 im Sinn oder vor Augen;aber wenn ihm einfiel, daß er die Gründung des Klostersauf 764 gesetzt hatte, mußte er der Consequenz wegen dieZiffer fälschen, er machte UXXXV aus XXXXV (85aus 45) Wir, wenn wir die Zeitangabe das erste Malberichtigen, indem wir 744 aus 764 herstellen, müssen sieauch das zweite Mal berichtigen, indem wir 745 aus785 machen. Und nun werden wir die Notiz unserer Chro-nik willkommen heißen können. Unser Bischof Wicterxvon Augsburg betheiligte sich so eifrig an der Gründungdes Klosters Ellwangen, daß ihn dasselbe, zumal es ihmals seinem Bischof untergeben war, wohl Einen der Ihri-gen nennen konnte, und er nahm wie in Benedictbeurendie Einweihung persönlich vor, so daß es durchaus derWahrheit gemäß erscheint, wenn man ihn von Ellwan-gen aus auf den Stuhl von Augsburg zurückkehren ließ.
Wie leicht sich aber dadurch im Laufe der Zeit — dieChronik ist etwa drei Jahrhunderte jünger als das Klo-ster — die Meinung erschleichen konnte, der Bischof sei