Band 
Zweiter Theil.
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aus dem betreffenden Kloster hervorgegangen, begreift sichvon selbst.

Die Angabe der Ellwanger Chronik über Wicterp er-scheint uns, nun wir sie aus der sie entstellenden Hülle heraus-geschält haben, nur als ein neues Zeugniß für die rastloseThätigkeit des treuen Arbeiters im Weinberge des Herrn;und ohne Zweifel war es gerade diese Thätigkeit, verbundenmit der unmitelbar daraus fließenden Zuversicht zu Gott,was ihm noch im hohen Alter die Kraft der Jugend lieh.Es ist keineswegs so selten als man glauben möchte, daßMänner, die ihr ganzes Leben lang Gott vor Augen ha-ben und in seinem Dienste wirken, noch als Achtzigerihre Manneskrast bewahren, denn nicht sie bewahren die-selbe, sondern Gott, der in ihnen lebet und wirket. Dochmochte sich der Greis endlich auch nach Ruhe sehnen, undes ist möglich, daß er selbst um seine Entlassung bat,oder sie wenigstens bloß aus Rücksicht aus sein hohes Al-ter, nicht, was freilich immer das Wahrscheinlichere bleibt,well er beim gewaltigen Frankenkönige in Ungnade gefal-len, erhielt.

Kehren wir nun von dieser abermaligen Abschweifungzu unserem Gegenstände, zur Bestimmung der Grenzendes Bisthums Augsburg zurück. Nordwärts, haben wirgesagt, ragte der Sprengel desselben mitten in das ala-mannische Heidenthum hinein, sein äußerster Vorpostennordwestwärts war das Kloster Ellwangen; westwärtsgrenzte er mit dem Bisthum Constanz, früher Win-disch, zusammen, in der Richtung von Südwesten undSüden berührte er das Bisthum Chur, in der Richtungvon Südosten die Bisthümer Geben (nachmals Brixen),und Salzburg (798 zum Erzbisthum erhoben), im Ostenund Nordosten endlich das Bisthum Regensburg, von