Band 
Zweiter Theil.
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sein, dem Hauptausgangspunkte der Einführung des Chri-stenthums in den deutschen Landen, zu Hause. Der IreCrimthan, wegen seiner Unschuld und HerzenseinsaltOolumb a (die Taube) genannt (geb. im Jahr 520), derApostel des nördlichen Schottlands, der sich aus Demuthbloß zum Presbyter oder Priester, nicht zum Bischof wei-hen ließ, leitete von seinem Kloster aus, das er im Jahr564 auf der hebridischen Insel H y gegründet, als Pres-byterabt alle Kirchen, die er pflanzte, und Beda derEhrwürdige meldet in seiner »Kirchengeschichte des eng-ländischen Volkes (llistoriu oeolesiss Acwtis ^uZlorum)«III., 4 ausdrücklich: »Von diesem Mutterkloster aus wur-den durch seine Schüler sehr viele Tochterklöster in Bri-tannien und Hibernien (Irland) gegründet, und alle diesestehen unter der Leitung des Klosters Hy, wo der Leibdes Heiligen ruht. Es pflegt aber diese Insel immer einenAbt, welcher Presbyter ist, zum Rector oder Vorsteher zuhaben, dessen Gerichtsbarkeit, gegen die sonst gebräuchlicheOrdnung*, sowohl die ganze Provinz als auch selbst dieBischöfe untergeben waren, wie es unter jenem erstenLehrer, der nicht Bischof, sondern nur Priester und Mönchwar, der Fall gewesen«.

Diese Ordnung der Dinge nun führten die irischenGlaubensboten auch auf dem Boden des europäischen Fest-landes ein, und in den Klöstern und Kirchen, welchelediglich ihr Werk waren, befanden sie sich damit auch inihrem vollen Rechte. Aber die Bischöfe, in deren SprengelLiese Klöster fielen, wollten und konnten sich diese ihnenneue Ordnung um so weniger gefallen lassen, als dieselbedem mit Ausnahme der britischen Inseln damals schon

* orNius iousilsto.Hinsühr, d. Ehnstcnthuiitt. >U.

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