Band 
Zweiter Theil.
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thume (747). Der Bischof von Konstanz war zugleichReichsfürst mit einem Gebiet von 22 Quadratmeilen und50000 Einwohnern, und neben dem Herzoge von Würt-temberg ausschreibender Fürst des schwäbischen Kreises;aber die Stadt selbst gehörte nicht zu seinem weltlichenDominium oder Herrschaftsgebiet, sie war bis 1548 Reichs-stadt, von da an österreichisch, bis sie 1810 an Badenkam. Im Jahre 1802 verlor der Bischof seine ganze Reichs-sürstenwürde, und die Stiftslande fielen größtentheils andas Großherzogthum Baden, Einiges an die Schweiz.Bischof von Konstanz war damals der berühmte KarlTheodor von Dalberg, zugleich Coadjutor von Mainz,bekannt unter dem Namen Fürst Primas. Statt seinerverwaltete von da an, nach der Säcularisation, der Frei-herr von Wessenberg als Generalvikar die kirchlichen An-gelegenheiten des Bisthums. Als aber Dalberg 1817 starb,ward das uralte Bisthum Konstanz durch die Bulle»kroviäa kolsrsyus (Vorsorglich und einsichtsvoll", An-fangsworte der Bulle) vom 16. August 1821 von PapstPius VII. aufgehoben und die bisherigen Bisthumstheilenamentlich der neuerrichteten Erzdiöcese Freiburg (imBreisgau) und dem Bisthum Rottenburg (am Neckar)zugetheilt. Anderes fiel an die schweizerischen Bisthümer." *

8 17. Das Hisihum Hasel.

Der Name Basel (Lasiloa) begegnet uns zuerst beidem römischen Geschichtschreiber Ammianus Marcel-linus** in der zweiten Hälfte des vierten Jahrhunderts.Der abendländische Kaiser Valentinian I. (364—374)

* Hefele in Wclte'S Kirchcnlexikon beim Artikel: „Constanze.Bd. 2. S. 849.

ksruw xeslsruiL 30. 3.