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erscheint in der betreffenden Stelle mit Errichtung einerSchanze (Lllmiimentuw) »bei Basel« beschäftigt. Baselstand also damals bereits, aber ohne Zweifel noch nicktlange, die Verschanzung oder Befestigung, von der bicrdie Rede ist, scheint erst seine Entwickelung eingeleitet zuhaben. Diese Entwickelung schritt nun aber rasch voran.Alle Bemühungen der römischen Kaiser zur Abdämmungder heranbrechenden Völkerfluth waren vergeblich; die wil-den Wogen ließen sich nicht mehr einzwängen, sie wälztensich mit unaufhaltsamer Gewalt über die Grenzen desRömerreiches und schwemmten die stolzesten Festungswerkederselben in den Grund. Die Hauptstadt der Rauraker,eine kurze Strecke weit oberhalb der Rheinbeugung beiBasel gewährte den Bewohnern keine Sicherheit mehr,ihre Mauern stürzten unter den fort und fort sich wieder-holenden Einbrüchen der Alamanncn zusammen. Zu derZeit, in welcher zum ersten Mal der Name Basel ge-nannt wird, war die einst so herrliche Stadt nur noch einTrümmerhaufen, aus welchem da und dort noch ein festesund unversehrtes Gebäude hervorragte; die Bevölkerungflüchtete sich in die umliegenden Ortschaften, namentlichnach dem erst im Entstehen begriffenen Basel; und in kur-zer Zeit übertraf die ausblühende Tochterstadt ihre mitRiesenschritten dem Grabe zueilende Mutter an Größe undBedeutung.
Natürlich wanderte bei dieser Uebersiedelung auch derbischöfliche Stuhl in den neuen Wohnsitz. Uebrigens liegtfür den oberflächlichen Blick in den Jahrbüchern der Ge-schichte nicht einmal ein unwidersprechliches Zeugniß von demBestehen eines Bisthums Augusta Rauracorum vor.Allein schon die Verhältnisse berechtigen uns, auf ein sol-ches zuschließen. Die Augusta der Rauraker war die