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sein kann, und dieses Zeugniß sür Augsburg ist dadurchzur Unwidersprechlichkeit erhoben. Nehmen wir ein Beispiel,wo die Bezeichnung beigesetzt ist, und das sich unmittel-bar aus unsere gegenwärtige Frage bezicht: Wir haben beiConstanz einen gewissen Johannes von Grads auf dendortigen Bischofsstuhl erheben sehen. Der die Wahl leitete,war der alamannische Herzog Gunzo. Nach WalafriedStrabo in seinem Leben des heiligen Gallus berief dieserzur Ordination des Gewählten die Bischöfe von ^.uZusto-äuuum (Antun), Remotes (Speier) und Voroäunum (Ver-dun). Die ältere Lebensbeschreibung des heiligen Gallus,welche Strabo nur überarbeitet und dabei mitunter entstellthat, läßt den Verodunensischen (VoroRmousom) Bischofweg, sie nennt bloß den Augustodunensischen (rluKuslo-äuueusom) und den Nemetensischen (Romoteusew). In derUmgebung aber von Constanz und Speier kann wohl keineandere Augusta vorkommen, als die rimZustu Raumoorum,zumal nicht abzusehen ist, wie der alamannische HerzogBischöfe berufen konnte, deren Sprengel gar nicht in seinGebiet fielen. Man sieht sich somit beinahe genöthigt, dieLesart ^uZustolluuousom geradezu zu verwerfen und durch^.ugustsmrm zu berichtigen. Und dafür spricht denn aucheine große Auctorität, die Auctorität des gründlichen unddie Wahrheit über Alles setzenden Mabillon. Dieserstrenge Richter und Sichter liest im Leben des heiligenCusiasius, das in seinem Werke Lauotoruw oräwisSei. LenoäieU (Leben und Wirken der Heilgen des Bene-dnctincr Ordens) zweites Jahrhundert, abgedruckt ist, woem Bischof Ragnachar genannt wird, nach den bessernHandschriften, wie er ausdrücklich erklär:, /ruKustrmW stUssileW, wo Andere ^uZustoilum lesen, und selbst diesesäugustvckum kann in Verbindung mit Lasilerv durchaus