Band 
Zweiter Theil.
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aus keine andere Stadt bezogen werden, als auf LmZustskaurueorum (Äugst bei Basel) und dürste, diese Lesartals die richtige angenommen, bloß zum Beweise dienen,daß man überhaupt die ^.UAllstÄ kauraeorniu auch ^uZu-stoäiuuiw nannte, nicht nur die gewöhnlich diesen Namenführende ^.vKusts ^käuorum (das heutige Antun): einBeweis, der durch das oben angeführte Beispiel von derConstanzer Bischofswahl beinahe jedem Widersprüche ent-rückt wird. Wir können somit ohne alles Bedenken dengenannten Bischof Ragnachar aus dem Anfange dessiebenten Jahrhunderts für einen historisch nachgewiese-nen Bischof »von Äugst und Basel" erklären; damit wäreaber dann zugleich dargethan, daß die alte ^u^usta ksu-rsoorum ein Bischofssitz war, daß aber der Stuhl vonihr aus nach;. Basel verlegt wurde, wo er herkömmlicherWeise neben dem neuen Namen eine Zeitlang auch nochden alten führte.

Die fortlaufende Reihe der Baseler Bischöfe wird in-dessen von der Geschichte erst mit einem nicht näher be-kannten Wal aus oder Walanus unter Papst Gre-gor III. (731—7ckl) eröffnet, und zwar diesem Walausder Titel Erzbischof beigelegt, der ihm, da Basel nie einErzbisthum war, nur zur persönlichen Auszeichnung ver-liehen worden sein konnte, oder der ihm vielleicht auchdeßwegen gebührte, weil er wirklich einen erzbischöflichenStuhl, aber anderswo, etwa in der Metropole von Basel,in Besanxon, inne gehabt hatte oder als Erzbischof einerandern Kirche zugleich Bischof von Basel war, wiees ja um jene Zeit nichts Unerhörtes war, daß ein undderselbe Hirte mehrere Herden zugleich weidete. Nach Wa-laus erscheint im geschichtlichen Verzeichnisse der Bischöfe