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einfachen Mönchsgewande, das er vorher getragen undlebte von dort an noch 13 Jahre in stiller Zurückgezogen-heit als einfacher Mönch zu Reichenau. Sein Rücktrittfiele also in's Jahr 823, fein Tod in's Jahr 836. Haitowar ein Liebling des großen Kaisers, und ein Mann, iuden er alles Vertrauen setzte, den er sogar (811) mit denGrafen Hugo von Tours und Hajo von Friaul als.Ge-sandten an den Hos von Constantinopel schickte, wo ersich seines Auftrages in ausgezeichneter Weise entledigte.Mit der Leitung eines Klosters und seiner verwickeltenAngelegenheiten, mit der Verwaltung eines Bisthumes,das, größtentheils zu Alamannien gehörig, aber dem Me-tropolitan von Besanxon untergeben, mit dem einen Fußein der gallischen, mit dem andern in der germanischenKirche stand, und von seinem verehrten Kaiser mit denwichtigsten Staatsgeschästen betraut, emwickelte er in allendiesen Richtungen, und ohne die Angelegenheiten seinereigenen Seele auch nur einen Augenblick darüber zu ver-gessen, eben so viel Thätigkeit als Umsicht und Treue. Erverfaßte für seine Geistlichkeit eine eigene Instruktion oderVerhaltungsvorschrift in fünfundzwanzig Hauptstücken: einunschätzbares Document für die damaligen kirchlichen Zu-stände. Er wirkte als Bischof, als Abt, als Staatsmannund als Schriftsteller unermüdet. Leider ist von seinenvielen Schriften außer der eben genannten Instruktion fürseine Geistlichen nur die »Vision Wetin's (äo vislone^Vstirü)" übrig geblieben; aber sie öffnet uns gleich feinerInstruktion einen tiefen Blick in die Zeit. Begnügen wiruns mit diesem. »Wenn, ein Schüler Hatto's und Lehrerzu Reichenau, fing am 30. Oktober 824 zu kränkeln anund hatte Erscheinungen von bösen und guten Geistern.Den Jnhglt dieser Erscheinungen schrieb Hatto aus Wetin's